Spülbohrung und Pressung

Spülbohrverfahren mittels Grundodrill 4X

Die Verlegung von Leitungen in ökologisch oder verkehrstechnisch hochsensibler Umgebung ist häufig eine prädestinierte Aufgabe für die Horizontalspülbohrtechnik – beschrieben in den einschlägigen Regelwerken GW 304 Rohrvortrieb und ATV-A 125. Sie funktioniert äußerst umweltschonend, da sie nur punktuelle Eingriffe in die Ökologie und minimale Flurschäden im unmittelbaren Anlagenbereich hervorruft. Auch in der Stadt sprechen zahlreiche Gründe für den Einsatz dieser präzise steuerbaren Technik im Vergleich zur offenen Bauweise: vor allem reduzierte Bauzeiten und -kosten, kürzere Genehmigungsverfahren, geringere Erdbewegungen, schnellere Oberflächenwiederherstellung und weniger Verkehrsbeeinträchtigung.

Zur erfolgreichen Durchführung des komplexen Spülbohrverfahrens verfügt unser Unternehmen über exzellente Expertise und innovative Technik: Beim Einsatz unserer gesteuerten Grundodrill 4X profitieren unsere Kunden von allen genannten ökologischen wie wirtschaftlichen Vorteilen.

Zur präzisen Ortung und Steuerung der zu bewältigenden Bohraufgaben werden alle dabei gemessenen Werte protokolliert, Steuerkorrekturen per Funk übermittelt. Sämtliche Daten lassen sich zudem direkt abspeichern und später ausdrucken.

Der Ablauf einer Bohrung sieht in der Regel wie folgt aus:

1. Planung / Vorerkundung
2. Auswahl von Bohrgeräten und -werkzeug
3. Pilotbohrung mit Ortung
4. Räumbohrung(en) oder Aufweitbohrung(en)
5. Rohreinzug

Die Grundodrill 4X ermöglicht eine Längsverlegung von bis zu 80-90 Metern, größere Aufträge wickeln wir über Subunternehmer ab.

Pressung mittels Erdrakete (Bodenverdrängungsverfahren)

Auch für diese innovative Methode, die eine zunehmend wichtige Alternative zur Spühlbohrung darstellt, sind wir für unsere Kunden der richtige Ansprechpartner.

Pneumatisch angetriebene Erdraketen arbeiten nach dem Bodenverdrängungsverfahren. Bei ihrem Vortrieb ins Erdreich wird der Boden verdrängt und verdichtet. Es entsteht eine Erdröhre, in die geeignete Kurzrohre, Langrohre bis DA 160 aus Kunststoff oder Kabel bis 25 m Länge einziehbar sind. Zum Betrieb ist ein Kompressor mit 6-7 bar Betriebsdruck erforderlich. Eine exakte Ausrichtung gewährleistet die erforderliche Zielgenauigkeit.